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twonly Public Launch

von Tobias Müller

am 11. Januar 2026

Nach etwa einem Jahr Entwicklungszeit ist twonly nun endlich bereit für den öffentlichen Start. Es begann alles mit einer Fernbeziehung. Um in Kontakt zu bleiben, beschlossen meine Freundin und ich, Snapchat zu nutzen. Doch als Sicherheitsenthusiast sank mein Herz jedes Mal ein wenig mehr, wenn ich ein Bild oder eine Nachricht gesendet hatte. Ich wusste, dass Privatsphäre und Snapchat keine Freunde sind und dass es Tools wie SnapLion gibt. Da ich kein aktives Nebenprojekt hatte, entschied ich mich, eine europäische Alternative zu schaffen, bei der das Signal-Protokoll sicherstellt, dass nur zwei Personen (= English: "two only" = twonly) die kommunizierten Daten sehen können, während der Geist von verschwindenden Bildern und Nachrichten gewahrt bleibt.

Die ursprüngliche Motivation für die App war es, einen sicheren Weg zu schaffen, um kurzlebige Bilder mit meiner Freundin zu teilen. Doch während der Entwicklung begann ich, die Idee von twonly jeden Tag ein wenig mehr zu lieben. Auch die zunehmende Radikalisierung Amerikas macht es meiner Meinung nach immer schwieriger, sich auf amerikanische Unternehmen wie Snapchat oder AWS, auf die der Messenger Signal angewiesen ist, zu verlassen. Das zeigt, dass wir in Europa eine echte Alternative brauchen. twonly ist mein Versuch, einen Schritt in diese Richtung zu machen.

Oder mit den Worten des ehemaligen Bundesministers für Wirtschaft (Deutschland):

„Europa braucht digitale Souveränität. Anstatt uns von autoritären Staaten und Tech-Oligarchen abhängig zu machen, müssen wir unsere eigenen europäischen Kommunikationsplattformen aufbauen.“
- Robert Habeck

Lass uns loslegen!